„132 Tage Landesregierung“.

20101201FURatingen

Am 1. Dezember folgte Andrea Milz einer Einladung der Frauen Union Ratingen (Foto: Milz mit der Vorsitzenden der FU Ratingen, Erika Zender) und referierte über „132 Tage Landesregierung“.

„Die SPD knüpft da an, wo sie vor fünf Jahren aufgehört hat und wofür sie abgewählt wurde. Neu ist, dass sie dabei die Linken an den Kabinettstisch geholt haben“, so das Resümee von Milz über die ersten Gehversuche der neuen Landesregierung.

„Das Abstimmungsverhalten der Fraktionen offenbart die Strategie. Entweder stimmen die Linken mit SPD und Grünen oder sie enthalten sich der Stimme und besorgen so die Mehrheit oder SPD und Grüne enthalten sich, um nicht gegen Anträge der Linken zu stimmen“, erklärt Andrea Milz die Spiele um die Macht.
Nachdem die CDU  dem Land einen rigiden Sparplan auferlegt und konsequent umgesetzt hat, veranstaltet die aktuelle Landesregierung eine mutwillige Verschuldungsorgie. Mit dem Nachtragshaushalt legen Rot-Rot-Grün sich Spielgeld in die private Schatulle, um dann großzügig im Land Wohltaten, sprich Steuereinnahmen, nach Gusto und ohne Zukunftsperspektive zu verteilen. Obwohl alle Wirtschaftsweisen zur Konsolidierung der Finanzen mahnen, zuckt Frau Kraft noch nicht mal mit der Wimper, wenn sie dem Land eine neue Rekordverschuldung von 9 Milliarden € aufbrummt.
„Diese Wohltaten auf Pump dürfen dann nachfolgende Generationen bezahlen, die sich heute nicht dagegen wehren können. Das ist nicht nur einfältig sondern auch fahrlässig“, sekundiert die Vorsitzende der Frauen Union (FU) Ratingen Erika Zender, die sich bei Andrea Milz auch nach der Vertretung weiblicher Belange im Landtag erkundigt. „Fehlanzeige“ kommentiert Milz knapp. „Frauen als Integrationsmotor, Frauen in Führungspositionen, Frauen als Opfer häuslicher Gewalt: Für all das fühlt sich Emanzipationsministerin Barbara Steffens nicht zuständig.“

Mit dem neuen Landesvorsitzenden Dr. Norbert Röttgen hat die CDU NRW endlich ihre Reihen geschlossen. „Ab jetzt wird angegriffen“ appelliert Andrea Milz an die begeisterten Zuhörer.

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