Geschlechterabhängige Lohnungleichheit ist nicht hinnehmbar

Über die zahlreichen Gäste und viele gewinnbringende Impulse im Zuge des heutigen Werkstattgesprächs der CDU-Landtagsfraktion anlässlich des Equal Pay Days freute sich die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Andrea Milz: „Es ist nicht nachvollziehbar und nicht akzeptabel, dass berufliche Leistungen ‚weniger wert‘ sind, nur weil sie von Frauen erbracht werden.“ Frauen verdienten aktuell in Deutschland durchschnittlich fast ein Viertel (23 Prozent) weniger als ihre männlichen Kollegen. Auch der bereinigte Wert, der vergleichbare Erwerbsbiographien zwischen Männern und Frauen zugrunde legt, weise eine Lohnschere von immerhin 12 Prozent auf. „Im Kampf gegen geschlechterbedingte Lohnungleichheit kann es kein Allheilmittel geben. In Anbetracht der Ursachenvielfalt bedarf es differenzierter Ansätze, unter der Maßgabe, dass Politik, Unternehmen und Sozialpartner an einem Strang ziehen“, so Milz. Auch spiele es nur eine Nebenrolle, ob bereinigte oder unbereinigte Lohnwerte betrachtet werden. Denn die Lohnlücke bleibe so oder so ein Problem.

Milz: „Allen Aktionen rund um den Equal Pay Day ist eine hohe Beteiligung und die verdiente Aufmerksamkeit zu wünschen. Wir brauchen ein stärkeres Bewusstsein dafür, dass es letztlich um viel mehr geht, als nur um Symbolpolitik oder reine Frauenpolitik. Es geht um Gleichbehandlung und um eine faire, angemessene Bewertung und Bezahlung unserer Leistungen. Diese Ziele bereichern unsere Gesamtgesellschaft. Sie erfordern das Interesse und die Unterstützung von Frauen und Männern gleichermaßen.“

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Von links: Isinay Kemmler, Peter Preuß, Dr. Sabine Graf, Karl Josef Laumann, Birgit Kelle, Norbert Post, Andrea Milz

 

 

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CDU Kongresses: Equal Pay Day – 100% Lohn für 100% Leistung Werkstattgespräch der CDU-Landtagsfraktion anlässlich des Equal Pay Days

 

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