CDU Königswinter wird vom Verkehrsgutachten bestätigt

„Das Ergebnis des Verkehrsgutachtens bestätigt unsere langjährige Forderung nach einer verkehrlichen Entlastung des Siebengebirgsraums“, erklärt die Vorsitzende der CDU Königswinter Andrea Milz, MdL. „Nun ist die Landesregierung in der Pflicht, ggfs. gemeinsam mit dem Bund für eine zügige Umsetzung zu sorgen“, fordert die Landtagsabgeordnete Andrea Milz.
Mit der Veröffentlichung des Verkehrsgutachtens zur Mobilitätsentwicklung in Bonn und dem südlichen Rhein-Sieg-Kreis reagiert die Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Andrea Milz und Benedikt Hauser (Drucksache 15/2514 vom 04.08.2011). „Über den Stil der Veröffentlichung an den zuständigen Gremien vorbei, kann man streiten“, so die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Königswinter Andrea Milz. Das Gutachten wurde zunächst nur auf der Internetseite von Straßen.NRW als Download veröffentlicht. „Immerhin liegt nun eine fundierte Studie mit konkreten Handlungsempfehlungen für die verkehrstechnische Weiterentwicklung der Region vor“, erklärt Frau Milz.
Das Gutachten kommt nach der Überprüfung von verschiedenen Maßnahmekombinationen zu zwei wesentlichen Aussagen. Zum einen reicht der ÖPNV alleine nicht aus, um für eine verkehrliche Entlastung zu sorgen. Der ÖPNV kann lediglich unterstützend wirken, sofern insbesondere eine Reisezeitreduktion für die Pendler erreicht wird. Zum anderen empfiehlt das Gutachten die Maßnahmekombination „Bündelung Siebengebirge“, hinter der sich die bereits früher vorgesehene Anbindung der A562 (Bonner Südbrücke) an die A3 bei Birlinghoven verbirgt und somit als sinnvollste Lösung bestätigt. Mit dieser neuen Straßenverbindung gelingt es sowohl den Verkehr in den Ortsdurchfahrten im Siebengebirge zu reduzieren, als auch die Belastung der Naturschutzgebiete durch querende Autos zu verringern.

Die Kommentare wurden geschlossen