Andrea Milz fordert Schutz der Weinanbaugebiete im Siebengebirge

„Der Schutz der Weinanbaugebiete im Siebengebirge muss schnell, effektiv und nachhaltig gewährleistet werden“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Milz.

„Die Sperrung des Weinbergweges wegen der Steinschlaggefahr am Drachenfels ist keine dauerhafte Lösung, da der Zugang zu den Rebstöcken einiger Winzerbetriebe einschränkt wird. Die Winzer werden damit in ihrer Existenz bedroht und ein Teil des beliebten Wanderwegs ´Rheinstieg´ für Einheimische und Touristen nicht mehr begehbar“, so Milz.

Aus diesem Grund hatte sich Andrea Milz mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung gewandt. Mit Enttäuschung nimmt Milz die nun erfolgte Antwort der Landesregierung zur Kenntnis, in der diese lediglich alternativlos „das Verfügbarmachen von Flächen außerhalb des gefährdeten Bereichs“, einen Flächentausch zur Erhaltung des Weinanbaus vorschlägt.

Milz: „Naheliegender ist die Befestigung und Sicherung des Weinbergweges durch spezielle Netze und Verankerungen, wie sie auch im oberen Gebiet des Mittelrheins für die Sicherung von Weinbergen, Bahntrassen und Bundestraßen Verwendung finden. Damit bliebe auch das attraktive Landschaftsbild des Drachenfels erhalten. Die Technologie ist vorhanden. Nun muss noch der Wille dazu kommen, wie für die Sanierung des Drachenfelsplateaus, auch für die Sicherung des Weinbau- und Naherholungsgebietes am Fuße des Drachenfels Geld in die Hand zu nehmen.“

„Der Drachenfels muss als Ganzes betrachtet werden. Mit ihrem Vorschlag eines Flächenaustausches macht es sich die Landesregierung zu einfach. Er zeugt von Unkenntnis der regionalen Gegebenheiten und von mangelnder Sensibilität für die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des Drachenfels für die Region“, kritisiert Milz.

Die Kommentare wurden geschlossen