Milz: „Ein schwerer Schlag für Königswinter !“

Enttäuschung über die Schließung des Bundeswehr-Standorts in Eudenbach.

„Mit großer Enttäuschung habe ich die Entscheidung des Bundesverteidigungsministers zur Kenntnis nehmen müssen, dass das Materiallager der Bundeswehr in Königswinter komplett geschlossen wird“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Milz.

Neben dem Bundeswehrstandort in Kerpen ist das Materiallager der Bundeswehr in Königswinter mit 70 Dienstposten einer der beiden Standorte der Bundeswehr in NRW, die im Zuge der Bundeswehrreform komplett aufgelöst werden.

Milz: „Von der Entscheidung des Bundesverteidigungsministers wird Königswinter kalt erwischt. Es ist ein schwerer Schlag für Königswinter und für die Region. Die Schließung des Standorts in Eudenbach bedeutet den Wegzug der 70 Mitarbeiter des Materiallagers und deren Familienangehöriger aus Königswinter und Umgebung und damit eine deutliche Schwächung der Infrastruktur der Stadt Königswinter und der Region. Dabei kommt noch hinzu, dass der Petersberg vor gravierenden Veränderungen steht.“

Die 640 Dienstposten der Bundeswehrstandorte in Sankt Augustin werden im Zuge der Bundeswehrreform auf 550 Dienstposten reduziert.

„Der Standort der Bundeswehr in Sankt Augustin bleibt grundsätzlich erhalten. Mit der Reduzierung der Dienstposten ist Sankt Augustin vergleichsweise also noch mit einem `blauen Auge´ davongekommen“, so Milz.

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