Unter Frau Schäfer droht Nordrhein-Westfalen die bundesweit größte Fachkräftelücke bei der Kinderbetreuung

„Ich kann mich noch sehr gut an das Gezeter von Frau Asch und Frau Altenkamp erinnern, die unserem damaligen Familienminister Armin Laschet immer vorhielten, durch das KiBiz drohten viele Erzieherinnen in die Arbeitslosigkeit zu rutschen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Erzieherinnen werden händeringend gesucht.“ Das erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Andrea Milz. Der heute von der Bertelsmann Stiftung vorgestellte „Ländermonitor frühkindliche Bildung“ geht davon aus, dass in Nordrhein-Westfalen bis zu 90.000 Kita-Plätze fehlen werden, für die 6.750 Erzieherinnen und Erzieher erforderlich sind. „Anstatt endlich gezielt in die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern zu investieren, versucht Ministerin Schäfer die Ergebnisse der Studie kleinzurechnen. Betreuungsbedürftige Kinder lassen sich aber nicht wegrechnen“, so die CDU-Politikerin weiter.
Milz: „Unter CDU-Regierungsverantwortung wurde auf Rechtsgrundlage des KiBiz erstmals viel Geld in das vorher von Rot-Grün heruntergewirtschaftete System der Kinderbetreuung gesteckt. Schon damals war klar, dass der Ausbau nur mit mehr Fachkräften zu bewerkstelligen ist.“

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