Hans-Böckler-Stiftung bescheinigt Rot-Grün schlechtes Zeugnis

Kinder und Jugendliche sind in Nordrhein-Westfalen nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung überproportional stark von Armut betroffen. Die mit Abstand meisten armen Heranwachsenden leben in Nordrhein-Westfalen, das als bevölkerungsreichstes Bundesland auf eine Quote von 22,8 Prozent kommt. Die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Andrea Milz stellte fest, dass Kinder, die in benachteiligten Verhältnissen aufwachsen, „oftmals ungleiche Möglichkeiten haben – sei es in sozialer und kultureller Hinsicht“. Wenn die rot-grüne Landesregierung vollmundig verspricht, kein Kind zurückzulassen, dann machen die Ergebnisse der gewerkschaftsnahen Stiftung deutlich: „Ein Fünftel der Kinder in NRW werden von Rot-Grün zurückgelassen.“
Milz: „Die Ergebnisse der Hans-Böckler-Stiftung sind ein schlechtes Zeugnis für die rot-grüne Landesregierung. Von wirksamer Präventionspolitik ist nichts zu erkennen. Hier müssen die Hausaufgaben erst noch gemacht werden: durch eine bessere Förderung in der Schule, den Ausbau von Betreuungsplätzen, die Verbesserung der Früherkennung, den Ausbau Sozialer Frühwarnsysteme sowie einen intensiven Kinderschutz. Unbegreiflich bleibt, warum die Regierung Kraft den flächendeckenden Ausbau von Familienzentren gestoppt hat. Denn es sind insbesondere die niederschwelligen Angebote, von den Eltern und ihre Kinder wirksam profitieren können.“

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