Landesregierung muss die Planungen für die Siebengebirgsentlastung vorantreiben

Erfreut zeigen sich Andrea Milz und der verkehrspolitische Sprecher der CDU Kreistagsfraktion Oliver Krauß über die Bestätigung der Landesregierung, dass die wieder im Bundesverkehrswegeplan aufgenommene Siebengebirgsentlastung mit neuer Trassenführung (verlängerte Tunnel, kürzere und niedrigere Brücke über den Lauterbach) zu „hohen Entlastungen des vorhandenen Straßennetzes“ führt. „Die Menschen im Siebengebirge erwarten zu Recht, dass die Ortsdurchfahrten von dem steigenden Verkehrsaufkommen entlastet werden.“ betont Andrea Milz.

„Die Landesregierung muss nun Taten folgen lassen und ist gefordert, die Trassenführung zu konkretisieren und Planungsrecht zu schaffen.“ so Milz und Krauß. „Im Zuge der Konkretisierung der Maßnahme müssen die Menschen vor Ort einbezogen werden und um die verträglichste Trassenführung gerungen werden.“ ergänzt Oliver Krauß.

Zum Hintergrund: In dem Fall, dass Gelder bei anderen Projekten aus dem Bundesverkehrswegeplan frei werden, können planungs- bzw. baureife Projekte „nachrücken“. „Wir wollen uns nach den Landtagswahlen in Regierungsverantwortung zum Wohle der Verkehrs geplagten Menschen im Siebengebirge darum kümmern.“ kündigen Milz und Krauß an.

Die Siebengebirgsregion ist seit Jahren eine beliebte Wohngegend und verzeichnet daher einen stetigen Zuzug. Dieser Trend mit dem verbundenen zunehmenden Verkehrsaufkommen wird auch in den nächsten Jahren anhalten, weshalb Lösungen für die Verkehrs bedingten Emissionen sowie Entlastungen bei den Ortsdurchfahrten notwendig sind. In einer Kleinen Anfrage hat die CDU Landtagsabgeordnete Andrea Milz die Landesregierung auf die Situation aufmerksam gemacht. „In der Antwort der Landesregierung wird klar, dass insbesondere die Bundesregierung hier ihren Verpflichtungen nachkommt und auch hier in der Region Schritt für Schritt Lärmsanierungen bezahlt.“ erklärt Andrea Milz abschließend.

gez. Andrea Milz MdL

gez. Oliver Krauß

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